Tischler freigesprochen – Trend zur Individualleistung hält an

Schwalm. Mit der Gesellenfreisprechung im Ziegenhainer Schützenwald endete für zwei Schwälmer Tischler die Ausbildungszeit. Traditionell verknüpft die Tischler-Innung Ziegenhain die Freisprechung mit ihrem Sommerfest. Obermeister Schenk (Ziegenhain) lobte die Leistungen der neuen Gesellen und dankte den Eltern, den Betrieben und der Berufsschule für ihr Engagement während der Ausbildung.

Mit Blick auf die Chancen im Tischlerhandwerk bestätigte Schenk, dass gute Tischler immer gesucht werden. Der Trend zur Individualleistung  sei ungebrochen. Die Palette der Werkstoffe und deren Kombinationen habe sich deutlich erweitert. Damit sei auch der Tischlerberuf noch interessanter und individueller geworden. Mit dem alten romantischen Bild des „Meister Eder“ hätte das Tischlerhandwerk von heute kaum noch zu tun. Die Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen, dazu rief die  Gesellenprüfungsausschussvorsitzende, Brigitte Arnold (Oberaula), auf. Hierfür bieten die Organisationen des Tischlerhandwerks gute Angebote zur Spezialisierung und zur Aufstiegsqualifizierung. Sie wies darauf hin, dass mit dem Meistertitel auch ein Studium an Universitäten möglich sei. Im Namen der Innung gratulierten Arnold und Schenk zur bestandenen Gesellenprüfung und sprachen  Jonas Lorenz (Rommershausen) ausgebildet von Tischlermeister Markus Dörr (Rommershausen) und Konstantin Knab (Neukirchen), ausgebildet  von Tischlermeister Klaus Hünerkopf (Neukirchen) frei. Die Gratulation der Berufsschule überbrachte Fachlehrer Frank Lindekamm. www.tischler-ziegenhain.de

 

Bild: Gute Aussichten bietet das Tischlerhandwerk. V. l. n. r. : Frank Lindekamm, Rainer Arnold, Brigitte Arnold, Kai Linke, Konstantin Knab, Markus Dörr, Jonas Lorenz und Jürgen Schenk. Foto: Wolfgang Scholz